Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

Im Jahr 1967 verkaufte das Haus Arenberg das Jagdschloss Clemenswerth, der es seit 1803 besessen hatte, an den damaligen Lankreis Aschendorf-Hümmling. Nachdem die Finanzierung geklärt war, erlangte am 6. Juni 1968 der Kaufvertrag seine volle Rechtswirksamkeit: Die einst fürstbischöfliche Schlossanlage gehörte von nun an der Öffentlichkeit. Mehr...

Ab ins Grüne könnte der Wahlspruch des Künstlers dieser Ausstellung sein. Seit 30 Jahren lebt der Maler Karl-Karol Chrobok in Köln. Von polnischer Herkunft und mit einer klassischen Ausbildung an der Kunstakademie Krakau ausgestattet, hat sich der vielseitige Maler und Installationskünstler zu einem begeisterten Pleinairisten entwickelt. War Chrobocks Frühwerk noch stark von grafischen Strukturen und viel Schwarz-Weiß geprägt, wurden seine Arbeiten im Laufe der Zeit immer farbiger und immer intensiver. Die Formate wuchsen und die Vorbilder änderten sich. Mehr...

ottopankokNach dem Ende des zweiten Weltkriegs suchten viele in Deutschland einen Neuanfang – auch in der Kunst. Viele Künstler, die unter Arbeitsverbot gelitten hatten, gar als „entartet“ gegolten hatten, konnten sich nun wieder frei entfalten. Es kam in der Kunst zu einer neuen Vielfalt und Neugierde, teils noch verhalten, teils wie ein Befreiungsschlag. Um diesen Kräften einen Mittelpunkt zu geben, eröffnete der 34jährige Rudolf Dehnen am 14. Juli 1946 in Göttingen die „Göttinger Galerie“. Vor dem Krieg hatte er Evangelische Theologie, Zeitungswissenschaften, Neue Deutsche Geschichte und Kunstgeschichte studiert, den Krieg als Funker überlebt. Mehr...

Die Ausstellung schildert das Schicksal der Lingener Familie Lagemann im Ersten Weltkrieg (1914-1918). Vier Kinder, der Vater beim Eisenbahnwerk, die Mutter Hausfrau. Als 1914 der Krieg ausbricht, ist es für die Familie eine Ehrenpflicht, dass sich der älteste Sohn Heinrich (Jahrgang 1896) freiwillig zum Fronteinsatz meldet. Mehrere hundert Feldpostbriefe, Foto- und Ansichtskarten zwischen Front und Heimat spiegeln das Alltagsleben eines jungen Soldaten an allen Kampfschauplätzen des Ersten Weltkriegs (Russland, Balkan, Flandern, Frankreich), aber auch die verzweifelte Versorgungslage der Bevölkerung in der Eisenbahnerstadt Lingen. Mehr...

Es sind die utopischen Architekturentwürfe aus überwiegend kristallinen Formen, expressionistische Interieurs und fantastische Farbwelten, die das Bild vom universellen Künstler Wenzel Hablik (1881 - 1934) geprägt haben. Doch dieses zeigt nur einen Teil seines Schaffens. In Itzehoe, nördlich von Hamburg, wirkte er als Maler, Grafiker, Kunsthandwerker, Innenarchitekt und Visionär. Er leistete in fast allen Bereichen der Angewandten Kunst - vom Entwurf von Webmustern, Möbeln und Tapeten, Schmuck- und Besteckdesign - einen grundlegenden Beitrag zur Moderne. Sein Hang zum Gesamtkunstwerj zeigt sich in seinem Werk in vielen Ausprägungen. Mehr...

emsmeppenarchaeErlebnisausstellung für große und kleine Museumsbesucher. Daten und Fakten des Dreißigjährigen Krieges sind hinlänglich bekannt. Doch wer weiß schon, dass Meppen einmal schwedisch war und gleich „nebenan“ in Haselünne der „Feind“ wohnte. Wieso war Meppen schwedisch, wie eigentlich lebten die Menschen in der Stadt, wie sah es in einem Bauernhaus aus und was machte ein Söldner? Mehr...

Sonderausstellung zur Industrialisierung des Torfabbaus im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Während sich im 19. Jahrhundert in den meisten Wirtschaftsbranchen des späteren deutschen Reiches allmählich die industrielle Produktion durchsetzte, behaupteten sich in den Torfbetrieben die traditionellen Produktionsformen. Die fehlende Modernisierung und die zunehmende Konkurrenz der Steinkohle führten so zu einer schwerwiegenden Strukturkrise der Torfbranche.  Mehr...

Landschaftskünstler Joachim Jacob fertigt für drei Teichinseln Arbeiten aus Weidenästen, bei denen er sich von der Architektursprache des Schlosses und der Dekoration, den Rocailles, inspirieren lässt. Jacob begeistern die konkaven und konvexen, die gegensätzlichen und zugleich sich ergänzenden Formen der Architektur und Ornamentik des Barocks. Die vom Hauptschloss einsehbaren Aleen enden an drei Teichen, auf denen sich kleine Inseln befinden. Auf diesen sind die Arbeiten von Jacon positiniert - und obzwar ca. 400 m vom Schlossplatz entfernt schon von weitem her gut sichtbar. Mehr...

staednordhornVom 27. Mai bis zum 29. Juli zeigt die Städtische Galerie Norhdorn eine Einzelausstellung mit dem 2004 in Paris gegründeten Kollektiv Claire Fontaine. Die Künstlerin versteht sich selbst als Kunstwerk und Readymade. Das beginnt schon mit ihrem Namen, den sie von einem bekannten Französischen Papierhersteller entlehnt hat. Ihre Urheber sind Fulvia Carnevale und James Thornhill, die offiziell als Assistenten der Künstlerin arbeiten. Die künstlerische Arbeit von Claire Fontaine befasst sich thematisch immer wieder mit der ungleichen Verteilung von Reichtum und den mehr oder weniger offen zutage tretenden gesellschaftlichen Widersprüchen des Kapitalismus sowie mit den Erfahrungen von Fremdheit und Internationalität.Mehr...

Ausstellungen im Emsland und der Grafschaft Bentheim

Otto-Pankok-Museum: Anfang überall, bis 23.5.

ottopankokNach dem Ende des zweiten Weltkriegs suchten viele in Deutschland einen Neuanfang – auch in der Kunst. Viele Künstler, die unter Arbeitsverbot gelitten hatten, gar als „entartet“ gegolten hatten, konnten sich nun wieder frei entfalten. Es kam in der Kunst zu einer neuen Vielfalt und Neugierde, teils noch verhalten, teils wie ein Befreiungsschlag. Um diesen Kräften einen Mittelpunkt zu geben, eröffnete der 34jährige Rudolf Dehnen am 14. Juli 1946 in Göttingen die „Göttinger Galerie“. Vor dem Krieg hatte er Evangelische Theologie, Zeitungswissenschaften, Neue Deutsche Geschichte und Kunstgeschichte studiert, den Krieg als Funker überlebt. Mehr...

Schloss Clemenswerth: Wenzel Hablik und die Idee vom Gesamtkunstwerk, vom 30.3.-17.6.

Es sind die utopischen Architekturentwürfe aus überwiegend kristallinen Formen, expressionistische Interieurs und fantastische Farbwelten, die das Bild vom universellen Künstler Wenzel Hablik (1881 - 1934) geprägt haben. Doch dieses zeigt nur einen Teil seines Schaffens. In Itzehoe, nördlich von Hamburg, wirkte er als Maler, Grafiker, Kunsthandwerker, Innenarchitekt und Visionär. Er leistete in fast allen Bereichen der Angewandten Kunst - vom Entwurf von Webmustern, Möbeln und Tapeten, Schmuck- und Besteckdesign - einen grundlegenden Beitrag zur Moderne. Sein Hang zum Gesamtkunstwerj zeigt sich in seinem Werk in vielen Ausprägungen. Mehr...

Ausstellungen im Nordwesten

Horst-Janssen-Museum: Hund, Katze, Maus. Tierdarstellungen von Horst Janssen aus der Sammlung, vom 23.6.-23.9.

Das Betrachten und Zeichnen von Tieren hat Horst Janssen zeit seines Lebens...


Focke Museum Bremen: Arbeit sehen. Ilker Maga, vom 25.5.-12.8.

Die Ausstellung führt wie eine 24-Stunden-Reportage durch den Arbeitsalltag von...